Unter 4 Augen mit Kartenmedium Melania

Im Interview stellt sich unsere hellfühlende Kartenlegerin Melania unseren Fragen. Melania lässt dabei nicht nur tief in ihre spirituelle Entwicklung blicken, sondern schenkt auch einen Einblick in ihren alltäglichen Umgang mit ihrer Spiritualität und was sie dafür tut, damit sie in ihrer spirituellen Mitte bleibt!

Guten Morgen Melania, schön das du dich unseren Fragen stellst und ich hoffe du bist bereit auch ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Guten Morgen Marcel, ich freue mich sehr auf das Interview und wünsche mir, dass ich mit dem Interview dem ein oder anderen auf seinem spirituellen Weg helfen kann.

 

Dann kommen wir mal zur ersten Frage. Wie würdest du deine spirituelle Entwicklung beschreiben? War dir deine Gabe schon früh bewusst oder ist sie erst durch eine schicksalshafte Erfahrung präsent geworden?

Mein spiritueller Weg war mir schon sehr lange bewusst. Schon als Kind zog es mich magisch zur Spiritualität. Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind den Wunsch hatte, Tempeltänzerin oder auch Nonne zu werden. Gestärkt wurde mein innerer Wunsch, auch dank meiner Eltern, die beide sehr spirituell waren. Im Wohnzimmer stand ein großer Bücherschrank, voll mit Büchern über Mystik und Okkulte. Themen, welche ich mir schon in jungen Jahren gerne mal zum lesen rausnahm.

 

Das klingt wirklich sehr spannend und die Berufswünsche als Kind sind ja doch sehr außergewöhnlich. Jetzt als Erwachsene bist du aber spirituelle Beraterin und nicht Nonne, was hat dich dazu bewogen?

Da muss ich ein gutes Stück zurück gehen. Ich würde sagen, dass alles damit begann, als ich 16 war. Eine meiner besten Freundinnen zog mit ihren Eltern in ein älteres Haus um. Dort fanden wir in der Garage ein Witchboard, welches wir sofort spielerisch austesteten. Diese Erfahrung mit dem Witchboard, war so prägend, faszinierend und teilweise auch beängstigend, dass ich mehr darüber erfahren wollte. So begann ich mir Bücher über Karten und Pendel zu besorgen und die Karten und das Pendel auch zu nutzen. Bereits in der Schulzeit habe ich dann auch meine ersten Beratungen im Freundeskreis praktiziert. Bekanntenkreis Menschen, die sich wirklich tiefer für meine Arbeit interessieren, was ich tue, wie ich es tue und die wirklich sehr respektvoll mit meiner Arbeit umgehen, weil sie wissen, dass ich es von Herzen tue. Es gibt aber auch Menschen, die kein tieferes Interesse daran haben und das ist ok für mich, denn ich versuche da niemanden zu bekehren oder aufzuwecken. Jeder kommt in die Erkenntnis, wenn die Zeit dafür reif ist.

 

Das hast du sehr schön formuliert. Man sollte keinen Druck ausüben, da dieser wirklich meist in Gegendruck mündet. Magst du uns einen kleinen Einblick in deinen Alltag schenken?

Natürlich Marcel. Mit der spirituellen Arbeit gehe ich meiner inneren Berufung nach, was mir natürlich dabei hilft, leichter in meiner Mitte zu sein. Es ist wichtig, dass man die Dinge, die man in seinem Leben macht, wirklich von Herzen macht, sei es die Arbeit, oder ein Hobby. Trotzdem reicht das alleine natürlich nicht. Spirituell arbeiten bedeutet immer auch, an sich selbst zu arbeiten. Dafür zu sorgen, dass man einen stressfreien, gesunden und ausgeglichenen Lebensalltag führt. Ich achte sehr bewusst auf meine Ernährung, auf die Menschen, die ich um mich sammele und meine Aktivitäten.
In Gesprächen mit anderen spirituellen Menschen, höre ich dies häufiger, dass es wichtig ist.

 

Schön, dass du es auch so klar ansprichst. Neben dem Ausgleich für den Körper, ist aber doch sicherlich auch der Kopf sehr wichtig, um die Spiritualität zu leben, oder?

Ja, da hast du natürlich recht. Der Kopf hat eine sehr große Macht. Ich achte sehr intensiv auf meine den Dingen einfach ausgeliefert sind, die passieren. Es ist doch meistens sogar so, dass fast jeder der Rat sucht, selbst im Innen auch ein Gefühl dafür hat, was zu tun ist, auch wenn er aus Angst sich nicht traut darauf zu hören. Doch genau genau hier sehe ich unsere Aufgabe. Den Menschen helfen, aus der Gedanken und natürlich passiert es auch mir, dass meine Gedanken mal ins Negative wandern. Doch ich habe gelernt, dagegen zu steuern und kein Gedankenkarusell zu zu lassen. In solch einem Moment, stärke ich mein Vertrauen in meinen Weg und die Situation und mache mir positive Glaubenssätze zu nutzen.

 

Was ist für dich das Besondere an der spirituellen Arbeit?

Kurz gefasst würde ich sagen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind und nicht wie der Kopf sie uns vermitteln mag. Dieses Wissen, sich so zu nutze zu machen, dass man den Klienten Hilfestellungen zur Hand gibt, damit sie wieder in die Verantwortung für ihr eigenes Leben gehen.

 

Wo siehst du die größten Probleme bei Ratsuchenden liegen?

Vielleicht könnte man sagen, das Hauptthema ist die Liebe, doch geht es viel tiefer. Viele Menschen leiden unter einem Gefühl, dass sie nichts beeinflussen können. Dass sie Machtlosigkeit heraus zu finden, und ihn zu stärken in die Aktion zu kommen, für ein glücklicheres und erfüllteres
Leben, mit neuer Perspektive.

 

Stärken, fördern und Klarheit schaffen, sind für mich auch genau die Gründe, um die es in der Spiritualität geht und wieso es Klara-Line gibt. Bevor wir jetzt zum Schluss kommen, frage ich immer noch gerne, gibt es etwas das du unseren Lesern als Rat mit auf den Weg geben magst?

Ja das würde ich gerne. Starten würde ich gerne mit einem Spruch, den ich selbst immer wieder nutze: „Erkenne dich selbst und mach dir nichts vor, schau ganz genau an, was ist“. Ich finde diesen Spruch so wertvoll, weil es aus meiner Sicht das Wichtigste ist, dass wir für uns selbst einstehen, immer und zu jeder Zeit. Das wir an unsere Fähigkeiten glauben und daran, dass in uns die Kraft steckt, die Dinge zu unserem Besten zu verändern. Denn, es gibt immer eine Lösung und einen Weg zu einem positiven Leben!

 

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