Gedichte für die Seele „Nackt” – von Andrea

N A C K T …

… es kam die Zeit, da sie alle Kleider abgelegt hatte und so ihre ganze Schönheit und Pracht zum Vorschein kam.

Sie legte ab …

… den Mantel der Vergangenheit

… der verlorenen Wünsche

… der falschen Hoffnungen

… des Selbstbetrugs

… die Kleider der Erwartungen

… der vergeblichen Liebe

… die Umhänge der Scham und Schuld

… der hohen Ansprüche an sich selbst

… die Röcke der Furcht, des Versagens

… die Schuhe des Zweifels

… der Unterdrückung ihrer Gefühle, des Sich-Anpassens

… des Unausgesprochenen, das enge Korsett der Verweigerung, des Sich-nicht-Lebens und Sich-klein-Haltens

… des Falschen, Erstarrten und des Todgeweihten

… NACKT !

Aus diesem Haufen an Kleidern entstieg sie pur, verletzlich und doch so stark wie ein junger Morgen … die Seele!

Von Herzen für Dich !

Andrea

 

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