Die Dualseelen – von Claudia Mona

Viele kennen das Thema Glaubenssätze, wissen wie sie entstehen und – noch wichtiger – welchen zum Teil gravierenden Einfluss sie auf unser Leben haben.

In vielen meiner Gespräche kommt daher der Satz “ dein Inneres wird zu deinem Äußeren“ vor. So dürfen wir uns immer wieder daran erinnern, dass unsere gesamte äußere Realität, unser eigentliches Leben, das was jeden Tag um uns herum geschieht, von uns unbewusst erschaffen wurde. Nicht nur das zum Beispiel unsere Politiker eine Spiegelung unseres kollektiven Bewusstseins sind, nein auch im Kleinen, in unserem Alltag, funktioniert das so. Wir leben in einer hoch – transformatorischen Zeit, die gekennzeichnet ist von Bewusst – Werdung in sämtlichen Bereichen. Wir haben uns getrennt von der Einheit, um uns zu erfahren und sind nun auf dem Weg zu lernen was wir eigentlich sind.

Ein sehr großes Geschenk zur Hilfestellung für das eigene Erkennen ist die Dualseelen Begegnung.

So eine Dualseele macht es uns theoretisch ganz einfach:

So wie wir im Innen sind – so verhält sich unser Dual im Außen.

So lautet der Deal, die Absprache zwischen uns.

Das wurde auf Seelenebene, also energetisch so verabredet, der gegenseitigen Heilung dienend.

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es geht nicht einfach darum, etwas gezeigt zu bekommen, etwas zu lernen, zu erkennen und zu begreifen. Das könnte der Kopf bewerkstelligen.

Nein, dieser Weg führt über die Hürde des eigenen „Ich“. Wir haben dermaßen feste Vorstellungen von dem was wir glauben zu sein und was uns ausmacht, dass wir extrem in den Widerstand gehen, wenn wir aus dem Kopf….unserem Denker, ins Herz….unserem Fühler gehen sollen. Wir waren so gut darin unser ganzes Leben zu unterdrücken was wir nicht fühlen wollten, und haben die Vorstellung, den Glauben darüber was Liebe eigentlich ist völlig kritiklos von anderen übernommen.

Wir haben uns heruntergedacht zu einem sich verbiegendem, funktionierendem, kleinen Ich, das nicht die geringste Ahnung von seiner eigentlichen Größe und Großartigkeit hat. Das keine Ahnung hat, wer oder was es eigentlich ist – das aber denkt, es wäre sehr wenig.

Und dann das Geschenk der Dualseele!!

Er oder Sie spiegelt uns schonungslos wie es in uns aussieht.

Halten wir uns für nicht liebenswert = wird er uns lieblos behandeln

Denken wir, wir sind es nicht wert die Nummer eins zu sein = er wird eine andere uns vorziehen

Wenn wir meinen, wir müssten uns Liebe verdienen indem wir uns anpassen und etwas leisten = genau das wird er fordern

Denken wir uns klein und erkennen das mächtige Wesen in uns nicht = genau so wird er uns behandeln

Wir begegnen in seinem Verhalten immer nur uns selbst im Spiegel.

Unseren Begrenzungen und Ausreden.

Unsere Dualseele drängt uns durch sein Verhalten, uns endlich zu trauen alles anzunehmen was wir im Spiegel entdecken. Unser eigenes Ich. Aber wir zögern, was kommt da auf uns zu?

Die Unsicherheit ob es funktioniert, hindert uns es zu versuchen und unsere Angst hindert uns es einfach zu tun. Wir können nicht glauben und vertrauen, weil wir fürchten, es nicht verdient zu haben und unsere Zweifel hindern uns es einfach zu wagen.

Aber genau diese Ängste, Sorgen und Probleme sind absolut maßgeschneidert für uns. Sie sind zum exakt richtigen Zeitpunkt da.
Und erst, wenn wir das akzeptiert haben und neugierig werden unser eigenes Ich zu erforschen, statt es zu bekämpfen, werden wir erkennen wie mächtig unser Geist ist.

Unser Leben beginnt dort, wo die Angst endet. Die Angst vor unserer Selbstverurteilung und Selbstablehnung.

Wenn unsere gedachte Minderwertigkeit gehen darf, weil wir unsere wahre Größe und Schöpferkraft entdeckt haben, brauchen wir die Erfahrung der Ablehnung nicht mehr. Bis dahin wird unsere Dualseele uns sperren, blockieren und ignorieren, weil wir uns immer noch innerlich sperren und blockiert sind, wenn es darum geht, zu verstehen was in uns ist.

Sein Handeln ist eine 1:1 Übersetzung unseres Inneren.

Solange wir noch denken, wir wären dem Dualseelen Prozess hilflos ausgeliefert und könnten nichts an der Situation ändern, sind wir noch nicht bereit mutig hinzusehen.

Das Schicksal bestimmt vielleicht unseren Weg.

Aber ob wir ihn kriechend oder aufrecht gehen, das entscheidet jeder selbst.

 

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